Historische Gemäuer

Workshops in historischen Gemäuern

Der Langheimer Amtshof

Bild 1ist ein ehemaliger Klosterhof der Zisterzienser, der heute zahlreiche Forschungs- und Bildungseinrichtungen beherbergt und das Stadtbild Kulmbachs maßgeblich mitbestimmt. Vor fast 700 Jahren wurde eine Katharinen-Kapelle am Südhang des Burgbergs in Kulmbach zur Keimzelle des späteren Langheimer Amtshofs. Nach vielen Neu- und Umbauten wurde 1692 bis 1995 das heute noch bestehende barocke Prachtgebäude der Zisterziensermönche im ansonsten protestantischen Kulmbach errichtet. Heute sind hier eine Schule für Pharmazeutisch-technische Assistenten, die Akademie für Neue Medien, eine Zweigstelle der Akademie der Bayerischen Presse und Forschungseinrichtungen der Universitäten Bayreuth und Bamberg untergebracht.
Die Fassade des Langheimer Amtshofs ist reich mit Figuren, Blumen und Früchten aus Sandstein geschmückt und wird von zwei ebenfalls mit Figuren verzierten Portalen eingerahmt.

Das Burggut

image002Das Burggut in der Waaggasse in Kulmbach diente früher als eine kleine Vorbastei für die Plassenburg. Die Burggüter waren Behausungen adeliger Burgmannen, die ihnen vom Landesfürsten als Lehen zur Verfügung gestellt wurden. Dafür mussten diese Burgmannen im Kriegsfalle die Stadt mit verteidigen. Aus diesem Grunde wurden die Burggüter oftmals direkt an die Stadtmauer gebaut, um im Kriegsfall als Verteidigungsposten zu dienen.
Das Burggut in der Waaggasse 5 in Kulmbach zeigt an der Westseite eine schöne und repräsentative Renaissance-Front, während an der Südseite ein Wehrgang verläuft, der Teil der Stadtmauer war.
Das Burggut gehört heute der evang.-luth. Petrikirchengemeinde und dient als Gemeindehaus, beherbergt verschiedene Beratungsstellen sowie im hinteren (neuerrichteten Teil) einen Kindergarten. Zweimal im Monat lädt das Café Clatsch zu kostenlosem Kaffee und Kuchen und interessanten Vorträgen ein.

Heilingschwertturm

image003Die alte Stadtbefestigung in Kulmbach ist am Schießgraben am besten erhalten. Dort steht nicht nur die Mauer fast vollständig; auch verschiedene Mauertürme sind zu sehen. Der stattlichste von ihnen ist der Heilingschwertturm, ein alter Schalenturm der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Durch die runde Bauweise hatten abgeschossene Kanonenkugeln keine größere Aufschlagsfläche und prallten meist ab, ohne größeren Schaden anzurichten. Eine dicht über dem Boden sichtbare Schießscharte beweist, dass der Graben dort ehemals wohl ein gutes Stück tiefer gewesen ist. Der Turm wurde verschiedentlich umgestaltet. Heute ist er gekrönt von einem spitzen achteckigen Schiefer-Helm.
Heute finden in dem Turm u. a. Kurse der Städtischen Volkshochschule statt.

Die Obere Schule

Die Obere Schule wurde 1870 gebaut. Ihr Wahlspruch damals und heute:

Spruch

Der Workshop „Gestalten mit Ton“ findet im später angebauten Werkraum statt. Viel Platz, stabile Werktische und ein moderner Brennofen bieten beste Voraussetzungen für ein angenehmes Arbeiten.

 

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Rolf Peilnsteiner