Sechs Workshops in den Pfingstferien

In den Pfingstferien starten die 9. Kulmbacher Sommerkunstwochen mit sechs Workshops, in denen jeder seiner eigenen Kreativität nachspüren kann. Grundkenntnisse sind bei dem einen oder anderen Thema von Vorteil, aber nicht unbedingt Voraussetzung.

sommerkunstwochenLos geht’s im Werkraum der Oberen Schule mit „Gestalten mit Ton“ unter Leitung der Künstlerin Gertrud Murr-Honikel. Zur gleichen Zeit empfängt der Plauener Künstler Andreas Claviez im Langheimer Amtshof seine Kursteilnehmer, um ihnen im Workshop „70 Blau auf 7 Meeren“ die Farbe Blau in ihren schier unzähligen Variationen näherzubringen und zu zeigen, wie man daraus Wellenberge und Wasserstrudel zaubert.

 Im Oberen Schulhaus führt ein paar Tage später der gelernte Papiermacher Wolfgang Lukas die Teilnehmer in die Geheimnisse des „Papierschöpfens“ ein. In diesem Workshop kann man sich geleimtes oder ungeleimtes Papier für den eigenen Bedarf in einer Größe bis zu DIN A3 herstellen. Das Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt; ein Sparschwein für kleine Spenden steht bereit.

 Zum ersten Mal im Programm: der Holzschnitt. Die bekannte Bamberger Künstlerin Walli Bauer zeigt in der zweiten Pfingstferienwoche wie man ein Bild in eine Holzplatte schneidet und daraus Druckstöcke für eine oder mehrere Farben zaubert. Spezielle Maschinen sind hierbei nicht vonnöten. Deshalb bietet die in diesem Workshop vorgestellte Technik des Handabzugs für die Teilnehmer die Möglichkeit, zu Hause weiter zu experimentieren. sommerkunstwochen Kulmbach

Die hohe Kunst des Porträtzeichnens lehrt zur gleichen Zeit die Plauener Künstlerin Manuela König-Schilbach im Burggut in der Waaggasse. Der beliebte Workshop steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jugend + Alter“; den sichtbaren Unterschied zeichnerisch zu erfassen und auf Papier zu bringen wird Ziel dieses Workshops sein. kulmbacher sommerkunstwochen

 Und schließlich geht es im Langheimer Amtshof mit der abstrakten Acrylmalerei im ganz großen Format zur Sache. Die Bayreuther Künstlerin Monika Pellkofer-Grießhammer zeigt, wie man sich die Malfläche Schritt für Schritt erobert.

 Anmeldung bei der Kulturverwaltung der Stadt Kulmbacher, Oberhacken 1. Anmeldeformulare gibt’s dort, in der Touri-Info Ecke Grabenstraße/Buchbindergasse oder im Internet. Nähere Auskünfte zu den einzelnen Workshops auch im Internet unter www.kulmbacher-sommerkunstwochen.de oder bei Jutta Lange, Telefon 09221 / 74949.

 

Dozenten der 9. Sommerkunstwochen stellen aus

DozentenausstellungPeter May, seines Zeichens Holz- und Steinbildhauer, der wirklich etwas von seinem Handwerk versteht, hat uns hier gestattet, einen Blick in seine Werkstatt zu werfen. Die tollen Holzskulpturen und einiges andere mehr stehen inzwischen in der Bücherei am Stadtpark in Kulmbach, wo am Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr eine sehenswerte Ausstellung eröffnet wird. Alle Dozenten, die bei den 9. Kulmbacher Sommerkunstwochen ihre Kenntnisse an Kreativbegeisterte weitergeben, zeigen Werke. Echt tolle Sachen! Es lohnt sich, vorbeizuschauen, zumal auch eine neue Jazz-Combo ihr Debüt gibt und Teilnehmer des Schauspiel-Workshops 2017 zeigen, was bei ihnen im Unterricht mit Rüdiger Baumann hängengeblieben ist. Bitte kommen! Kost nix, und zä drinkn gibt’s a wos.

Premiere: T-Jazz Combo gibt sich die Ehre

Kulmbacher SommerkunstwochenEs lohnt sich, bei der Vernissage der SKW-Dozentenausstellung am Mittwoch, 21. Februar, in der Bücherei am Stadtpark vorbeizuschauen! Abgesehen von den wunderbaren Kunstwerken, gibt es auch noch eine überaus hörenswerte Premiere: „T-Jazz Combo“, eine neue Formation, bestehend aus zehn erfahrenen Hobbymusikern aus Stadt und Landkreis Kulmbach, die Freude am Swing, Latin und Jazz haben, werden an diesem Abend erstmals in der Öffentlichkeit zu hören sein. Beginn ist um 19 Uhr. Jeder ist dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Und dann geht’s mit Rüdiger Baumann und seinem Schauspiel-Workshop aus dem vergangenen Jahr auch noch „Mit’m VdK noch Stafflstaa…“Kulmbacher Sommerkunstwochen

 

 

Workshop Nr. 12: Steinbildhauen

 

 

steinbildhauenAus fränkischem Sandstein eine eigene Figur formen. Lassen Sie sich von diesem Virus infizieren, den Michelangelo so beschrieb: Steinbildhauen kann jeder; man muss nur alles Überflüssige wegklopfen! steinbildhauen

Für manche ist es aber auch eine Art Meditation, ein Sich-Hineinversetzen in dieses Stück hartes Material, aus dem man nach seinen Vorstellungen eine Figur formen will. Man muss sich das vorher gut überlegen. Was weg ist, ist weg. In Ebenen denken; welche ist die oberste, die zum Schluss noch erhalten sein muss? Was kann weg? Dann aber auch nicht zu zimperlich, sonst ist man nach zwei Tagen frustriert, weil immer noch nichts erkennbar ist… Disziplin, Konzentration und Durchsetzungsvermögen – dann geht’s fast wie von selbst.

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